Karl Grausgruber

Kurzbiografie

geb. 1947, absolvierte nach der Matura und neben seiner beruflichen Tätigkeit eine 7jährige theoretische, technische und künstlerische Ausbildung im Bereich Malerei.

Schon in seinen früheren Aquarellen setzt der Künstler auf stilistische Reduzierung des Wesentlichen; das bestimmt bis heute seine Arbeit. Seine Inspiration findet er in Textfragmenten zeitgenössischer Literatur von Erich Fried, Thomas Bernhard, Michel Houellebecq, die Assoziationen auslösen, in Strukturen interpretiert, kanalisiert und als Zeichen bzw. als Zeichnung wieder sichtbar werden. Dem Papier folgen Leinwand, Transparentpapier, Folie und Schließlich Altu Glas, das er bis hin zu Rauminstallationen einsetzt.

„Karl Grausgruber ist ein genuiner Zeichner, daran besteht kein Zweifel. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet er nun an einem Werk, das neben konsequenter Weiterentwicklung vor allem eines aufweist:
eine in seltener Konsequenz markante Handschrift".
Zitat: Landeskulturdirektion Mag. Anneliese Geyer